„Wie ein Wunder kommt es vielen Patienten vor, wenn ein kleines Kügelchen hilft. Zuvor folgte ein Infekt dem nächsten, der Hautausschlag ging nicht weg und die verstopfte Nase auch nicht. Wo die Schulmedizin häufig versagt, ist die Homöopathie sehr erfolgreich. Verantwortungsbewusst eingesetzt, ist Homöopathie die bessere Alternative zur Allopathie; frei von Nebenwirkungen unterdrückt sie Krankheit nicht, sondern heilt. …“

Die Selbstbehandlung leichterer Beschwerden mittels homöopathischer Heilmittel hat in den vergangenen Jahren stark an Popularität gewonnen. Gründe hierfür mögen sein:
Wir sind kritischer gegenüber den Nebenwirkungen herkömmlicher Arzneimittel geworden (die auch synthetische oder allopathische Arzneimittel genannt werden).
Viele von uns haben das Bedürfnis, zu einer gesünderen, natürlichen Lebensweise zurück zu kehren. Natürliche Heilmittel entsprechen dieser Einstellung.
Wir sind uns wieder stärker dessen bewusst, dass wir selbst für unsere Gesundheit verantwortlich sind und nicht der behandelnde Arzt oder Heilpraktiker.

Darreichungsformen

Homöopathische Heilmittel zum Einnehmen gibt es im Prinzip in drei Darreichungsformen: Tropfen, Tabletten und Kügelchen. Einige Komplexmittel und pharmazeutische Spezialitäten werden in Form von Dragees, Lutschtabletten, Sirup etc. geliefert. Für die äußere Anwendung gibt es Tinkturen, Salben, Gelees, Emulsionen, Nasentropfen und Zäpfchen.

Potenzen

Unter Potenzen versteht man das schrittweise Verdünnen der Ausgangssubstanz (des „Urstoffs“) in einem Lösungsmittel (beispielsweise Alkohol oder Milchzucker), wobei kräftig geschüttelt oder verrieben wird. Ziel des Potenzierens ist, die Wirkungskraft eines Mittels zu aktivieren (es „potent“ zu machen). Die Potenz eines Mittels wird durch die Kombination eines Buchstabens mit einer Ziffer angegeben. Der Code D 3 zeigt zum Beispiel an, dass das Mittel dreimal potenziert worden ist, jeweils im Verhältnis 1 zu 10 (D = Dezimal). Die D-Potenzen sind die gebräuchlichsten, es gibt aber auch andere, zum Beispiel C=1:100 und LM=1:50 000). Die Urtinktur mit dem ZeichenÆ, bildet die Grundlage für alle folgenden Potenzen einesMittels.

Wirksamkeit der homöopathischen Mittel in Kombination mit herkömmlichen Arzneimitteln

Homöopathische Heilmittel können zusammen mit allopathischen Medikamenten verwendet werden. Allerdings gilt dies nicht für hohe Dosen von Kortikosteroiden wie Hydrokortison und Dexamethason. Anmerkung: Stellen sie nie ohne Rücksprache mit dem betreffenden Arzt die Einnahme eines von ihm verordneten allopathischen Medikaments ein.

Besserung und Verschlechterung

Sobald die Beschwerden deutlich nachlassen, muss die Dosierung verringert werden. Werden die Beschwerden nach Einnahme des Mittels stärker (so genannte homöopathische „Erstverschlimmerung“), so ist dies meist ein Zeichen dafür, dass das gewählte Mittel richtig, dass es jedoch in einer zu hohen Dosierung oder in der falschen Potenz eingenommen wurde.

Einnahme

Homöopathische Heilmittel sollten möglichst auf saubere, „nüchterne“ Mundschleimhäute eingenommen werden, d.h. eine Viertelstunde bis eine halbe Stunde vor oder nach den Mahlzeiten. Damit geht es darum, dass das homöopathische Heilmittel von einer sauberen Mundschleimhaut absorbiert wird und nicht mit etwas anderem „beschäftigt“ ist (zum Beispiel mit Essen, Trinken oder Rauchen).

Verwendung homöopathischer Heilmittel während der Schwangerschaft
Obwohl homöopathische Heilmittel im Allgemeinen als besonders ungefährlich bekannt sind, ist es sinnvoll, mit einem sachkundigen Arzt bzw. Heilpraktiker darüber zu sprechen, ob ein bestimmtes Mittel während der Schwangerschaft risikolos eingenommen werden kann. Vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft, genauer gesagt, zwischen dem 16. und 75. Tag, raten wir, so wenig Heilmittel wie möglich zu benutzen, weil dies die Entwicklungsphase der Frucht ist.

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